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Nachruf

 

Patrick Hilsmann

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31.01.2005

heute bist du ein Jahr tot:

ich denke oft an Dich. Frag mich auch nicht mehr nach dem Warum, sondern denke daran, was Du alles verpasst hast in

 diesem einem Jahr. Klar das leben geht weiter, den Spruch habe ich oft gehört: und doch: ohne Dich ohne Dein Lachen

 ohne Deine Art ohne deine Hilfe.

Ich hoffe du hast deinen Frieden gefunden wo auch immer

 

 

zum gedenken an Patrick

geb.12.02.1979

er hat dem leben den rücken gekehrt .am 31.01.2004

warum????????????

weil er es so wollte.

in Gedanken werden wir (deine Familie) bei dir sein.

Verzweiflung


Du bist nicht mal ganz eine Woche weg, mir kommt es hier wie eine Ewigkeit vor.

Als du aus der Tür gegangen bist hatte ich das Gefühl, du gehst auf eine Kreuzfahrt und bist bald wieder bei mir.

Es schmerzt wo ich gehe und stehe, fühle mich wie ein Manisch Depressiver, es geht mir gut, wenn ich die Wohnung

 aufräume - die andere Minute starr ich Löcher in die Luft und mir rinnt eine Träne über die Wange,

Ich fühle mich schizophren, hasse dich in der einen Sekunde für das, was du mir angetan hast, liebe dich in der anderen

 für all die Jahre in denen du mir Sinn zum Leben gegeben hast.

Ich habe mir ein Foto von dir hingestellt, will dich greifen und in den Arm nehmen, mich an deiner Schulter ausweinen

 und dir wieder mal meine ewige Liebe beteuern, aber es geht nicht, du bist nicht da.

Ich habe in den letzten dreieinhalb Jahren oft darüber nachgedacht, wie es wäre, mit dir alt zu werden, ich hatte mir nie

 jemand anderes an meiner Seite als dich dafür vorstellen können. Du hättest alles von mir haben können, für dich hätte

 ich Berge versetzt.

Ich habe es genossen mich langsam aber sicher in deinem Vertrauen zu wiegen. Ich war so stolz, dass du in mir eine

 Person gefunden hast, der du deine Schwierigkeiten ohne zu zögern anvertrauen konntest. Warum konnte dieses

 Vertrauen nicht so grenzenlos wie meine Liebe zu dir sein?

Ich habe dir alles erzählt was mich beschäftigt hat, habe dir alles anvertraut was mich bedrückt hat, du warst mein

 Emotionscontainer der einfühlsamsten Art, hast mir immer Verständnis, Wärme und vor allem Trost entgegengebracht.

 Bei dir hatte ich das erste mal das Gefühl wirklich richtig verstanden zu werden, du hast immer wieder einen Weg

 gefunden, mich aufzumuntern. Warum meinst du, dass du der wunderbarste Mensch auf dieser Welt für mich bist?

Du warst mein Vorbild, ich wollte dir alles zurückgeben was du mir gegeben hast, habe immer ein offenes Ohr für dich

 gehabt, dich in schweren Zeiten getröstet, dir immer versucht neuen Mut zu geben und habe versucht, dein Rückrad aus

 Titan zu sein.

Ich habe dich immer geliebt, auch wenn es manchmal nicht so schien. Wer hat schon in 3 1/2 Jahren keinen Zoff? Wir

 haben so viele Tiefen miteinander gemeistert, hatten vergleichsweise wenige Höhen. Ich hatte immer das Gefühl, dass

 uns all diese Hürden nur noch stärker gemacht hatten. Von einem Tief ins nächste, vom allertiefsten Tief in ein neues

 Hoch.

Es gab aber wenigstens eine Konstante in unserer Beziehung, meine Liebe zu dir. Ich habe nie aufgehört dich mehr und

 mehr zu lieben.


Du bist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass jeden Tag ohne dich ein Teil von mir stirbt.

Ich liebe dich, dass weißt du ganz genau.

Du bist jetzt gerade so unerreichbar für mich, und erst da wird mir klar wie sehr ich dich brauche.

Warum musste es so kommen?

Warum musstest du mir das Herz aus der Brust reißen und draufspucken?

Wie kannst du dass alles so schnell entscheiden?

Werde ich zu alt dafür um das zu verstehen?

Warum kannst du nicht zwischen den Zeilen meiner gesprochenen Wörter lesen? In jedem Satz steht "Ich liebe Dich!".

Ich kann keinen Gedanken von dir lassen.

Kann meine Augen nicht schließen.

Ohne dich ist alles Grau geworden.


Un-Lebenswert.

Ich vermisse dich.

Ich liebe dich.
 


Tor meiner Zeit


Mühsam bestreite ich den Weg,


durch ein einsames Tal.


Überall sind Trümmer


und schwarze Rosen bedecken den Boden.


Keine Menschenseele ist in Sicht,


niemand gibt mir Auskunft über mein Ich,


meine Zukunft und Vergangenheit.


Doch dort am Ende,


da steht Tor,


so groß und steinern,


verstaubt und alt.


Das Tor zu meiner Zukunft,


zu meiner Vergangenheit.


Langsam öffnet sie sich


Durch meine Hände


Und hinter dem Tor ist


...nichts...


denn niemand weiß etwas über meine


Vergangenheit und Zukunft,


es sind alles nur Gerüchte
 

sprachlos versuche ich zu Verstehen

doch ich greife ins leere.

es bleiben tränen und Erinnerungen.

in stillem gedenken..........................................

 

es denken noch andere an dich

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